Jeder Mensch ist ein Individuum. Die Psychotherapie sollte deshalb so definiert werden, daß sie der Einzigartigkeit der Bedürfnisse eines Individuums gerecht wird, statt den Menschen so zurechtzustutzen, daß er in das Prokrustesbett einer hypothetischen Theorie vom menschlichen Verhalten paßt.                                                Milton Erickson, 1979                                                                                                                                                        Integrative Primärtherapie

 

Im Zentrum der integrativen primärtherapeutischen Arbeit steht das Gefühl.

 

Geprägte Gefühle bestimmen unsere Wirklichkeit, manchmal ohne dass wir es realisieren. 

 

Durch die bewußte und intensive Wahrnehmung der Gefühle - seien es angenehme oder unangenehme - kann der Mensch eine Art innere Vollständigkeit und Größe erfahren, die in vielen Fällen heilsam und wohltuend ist.  

 

Es kann durch die Integration der Gefühlsprozesse ein Verständnis und auch eine Achtung vor der eigenen Geschichte wachsen, und es lassen sich in Zusammenarbeit mit der Therapeutin Mittel und Wege finden, die eigenen Ressourcen zu nutzen.